Fahrzeugkunde

Aus Feuerwehr Ausbildungswiki
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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Das komplexe Thema Feuerwehrfahrzeuge gestattet es kaum, eine vollständige und bis ins "Kleinste" ausgelegte Lehrunterlage zu erstellen. Diese Unterlage soll als Arbeitsgrundlage für Feuerwehrmannanwärter im Grundausbildungslehrgang bei der Berufsfeuerwehr Köln dienen. Sie beinhaltet in der Hauptsache grundlegendes Material, Bestimmungen sowie Ausführungen der Feuerwehrfahrzeuge. Für weitergehende Informationen können die Normblätter, spezielle Fachliteratur und Herstellerangaben herangezogen werden. Lerninhalt Allgemeine Anforderungen und Einrichtungen der Feuerwehrfahrzeuge sowie deren Einteilung.

Die Verfasser

Einleitung

Die immer vielseitiger werdenden Aufgaben bei der Feuerwehr, machen eine ständig erweiterte, moderne Fahrzeugtechnik erforderlich. Unterschiedliche Einsatzbedingungen, z.B. bei der technischen Hilfeleistung, der Brandbekämpfung und der Beseitigung von Gefahren durch gefährliche Stoffe und Güter, stellen höchste Anforderungen an die Feuerwehrfahrzeuge.


Fahrzeugkunde

Feuerwehrfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeuge sind für den Einsatz der Feuerwehr besonders gestaltete Fahrzeuge, die -entsprechend für ihren vorgesehenen Verwendungszweck-zur Aufnahme der

  • Besatzung
  • Feuerwehrtechnischen und zusätzlichen Beladung sowie
  • Lösch-und sonstige Einsatzmittel eingerichtet sind. Man unterteilt sie in:
    • Landfahrzeuge
    • Wasserfahrzeuge
    • Luftfahrzeuge


Normung

Normen bedeutet: vereinheitlichen, regeln, ordnen

Europäische Norm EN 1846-1

Die Mitglieder dieser Arbeitsausschüsse setzen sich aus Vertretern der Industrie (Hersteller), Feuerwehren (Verbraucher), Behörden, Berufsgenossenschaften, Wissenschaft und Handel zusammen. Diese Norm wird national vom FNFW (Fachnormenausschuss Feuerwehrwesen) „Allgemeine Anforderungen an Feuerwehrfahrzeuge; Löschfahrzeuge“ betreut. 1998 wurde die Deutsche Norm überarbeitet und in die Europäische Norm EN 1846-1 umgesetzt. Die Europäische Norm hat den Status einer Deutschen Norm.

Die EN 1846 wurde geschaffen, um ein einheitliches Bezeichnungssystem von Feuerwehrfahrzeugen festzulegen. Dieser Teil ordnet in den folgenden Abschnitten für jedes Feuerwehrfahrzeug die Hauptmerkmale durch eine Reihenfolge von Zahlen und Buchstaben zu, die für Ausschreibungen innerhalb Europas angewendet werden können. Diese Europäischen Normen haben in folgenden Ländern Gültigkeit:

Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich.


Anwendungsbereich

Dieser Teil der EN 1846 gilt für Feuerwehrfahrzeuge. Dieser Teil der EN 1846 legt Klassen und Kategorien abhängig von der Verwendung und dem Gewicht der Fahrzeuge fest.

Ein Bezeichnungssystem legt verschiedene Kriterien fest, die zur Charakterisierung der Fahrzeuge verwendet werden.

Diese Normen enthalten durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen Publikationen. Diese Normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen sind nachstehend aufgeführt.

prEN 1028-1

Feuerwehrpumpen – Teil 1: Anforderungen an Feuerlöschkreiselpumpen mit Entlüftungseinrichtung.

prEN 1028-2

Feuerwehrpumpen – Teil 2: Prüfung von Feuerlöschkreiselpumpen mit Entlüftungseinrichtung.

prEN 1777:1994

Hubrettungsfahrzeuge für Feuerwehren – Hubarbeitsbühnen -Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung

prEN 1789

Krankenkraftwagen und deren Ausstattung – Ambulanzen

prEN 1846-2 : 1996

Feuerwehrfahrzeuge – Teil 2: Allgemeine Anforderungen – Sicherheit und Leistung

ISO 3833 : 1977

Road vehicles – Types – Terms and definitions

Definitionen

Für die Anwendung dieses Teils dieser Norm gelten die folgenden Definitionen. Weitere besondere Definitionen sind in anderen Teilen von EN 1846 enthalten.

Kraftwagen

Jedes motorgetriebene Straßenfahrzeug, welches vier oder mehr Räder hat, nicht an Schienen gebunden ist und normalerweise verwendet wird:

  • für den Transport von Personen und/oder Gütern;
  • als Zugfahrzeug für den Transport von Personen und/oder Gütern;
  • für spezielle Anwendungen.


Kraftfahrzeug

Geschlossener Kraftwagen zum Transport von Personal und Ausrüstung.

Feuerwehrfahrzeug

Kraftfahrzeug, dass zur Bekämpfung von Bränden, zur Durchführung technischer Hilfeleistung und/oder für Rettungseinsätze benutz wird.

Wechselaufbau

Besonders gestalteter Behälter, der von einem geeigneten Fahrzeug einfach auf und abgesetzt werden kann.

Anhängerfahrzeug

Nicht selbstfahrendes Straßenfahrzeug, dass nach seiner Bauart dazu bestimmt ist, von einem Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden und für den Transport von Personen und Gütern verwendet wird; Sattelanhänger sind in dieser Kategorie eingeschlossen.


Amphibien-Kraftfahrzeug

Kraftfahrzeug, geeignet, sich an Land und auf dem Wasser zu bewegen.

Kraftfahrzeug-Gewichtsklassen

Alle Kraftfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 2t, müssen entsprechend ihrem GG einer der folgenden drei Klassen zugeordnet werden :

  • Leicht : L 2t < GG < 7,5t;
  • Mittel : M 7,5t < GG < 14t;
  • Super : S GG > 14t.

Kraftfahrzeug-Kategorien

Alle Kraftfahrzeuge müssen in Abhängigkeit von ihren Fahreigenschaften und bei unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten einer der folgenden drei Kategorien zugeordnet werden:

Kategorie 1: straßenfähig :

Kraftfahrzeug, dass üblicherweise zum Befahren von befestigten Straßen geeignet ist.

Kategorie 2: geländefähig :

Kraftfahrzeug, dass zum Befahren aller Straßen und bedingt für Geländefahrten geeignet ist;

Kategorie 3: geländegängig :

Kraftfahrzeug, dass zum Befahren aller Straßen und für Geländefahrten (Querfeldeinfahren) geeignet ist.


Das Ziel der Normung im Bereich der Feuerwehrfahrzeuge ist :

  • zweckentsprechende Typen und Bauarten
  • einheitliche Herstellung -niedrige Preise
  • festgelegte Qualität
  • größerer technischer Einsatzwert durch festgelegte Ausrüstung
  • störungsfreie Zusammenarbeit aller Feuerwehren
  • einheitliche Ausbildung

Aufbau einer Norm

im Bereich Feuerwehrfahrzeuge: hier Löschfahrzeug
Anwendung Hier wird beschrieben für welches Fahrzeug die Norm Gültigkeit hat.
Zweck Brandbekämpfung, Förderung von Wasser, Techn. Hilfe.
Technische Anforderungen z.B. Fahrgestell, Aufbau Löschtechnische Einrichtungen.
Abnahmeprüfung Übereinstimmung mit der Norm, Festlegen der Niederschrift.
Feuerwehrtechnische Beladung Eingeteilt in 9 Gruppen, (evtl. Zusatzbeladung) in der Beladeliste.
Beladeplan Einteilung: Linke und Rechte Fahrzeugseite, Rückseite, Dachbeladung
Hinweise auf Erläuterungen, Änderungen, frühere Ausgaben.

Anforderungen

Die allgemeinen Anforderungen an Feuerwehrfahrzeuge sind in der EN 1846 – 1 festgelegt.

Taktischer Einsatzwert

Der taktische Einsatzwert eines Feuerwehrfahrzeuges wird bestimmt durch: a.) Technischer Einsatzzwert Technischer Einsatzwert + Taktischer Einsatzwert = b.) Lage am Einsatzort

Datei:Taktischer Einsatzwert

Das bedeutet das ein Fahrzeug trotz hohem technischem Einsatzwert durch die angetroffene Lage zur Schadensbekämpfung nicht geeignet sein kann.

Technischer Einsatzwert

Der technische Einsatzwert wird durch die Faktoren

  • Fahrzeugtechnik
  • feuerwehrtechnische Beladung
  • Besatzung bestimmt.
ToDO Datei:Technischer Einsatzwert
ToDO Datei:Organigramm

Fahrzeugmaße

Fahrzeuglänge

Folgende Begriffe sind in DIN 70020 Teil 1 definiert: Die Fahrzeuglänge ist die Länge des Fahrzeuges über alles gemessen (einschließlich Stoßfänger und anderer fest angebrachter Teile). Die StVZO begrenzt die Fahrzeuglängen auf folgende zulässigen Werte:

Einzelfahrzeuge 12 m
Gelenkomnibusse 18 m
Omnibusse, 4-achsig 15 m
Sattelzüge 16,50 m
Hängerzüge 18,35 m

Datei:Fahrzeuglänge

Fahrzeughöhe

Die Fahrzeughöhe ist die Höhe des unbeladenen Fahrzeuges (Leergewicht) über alles gemessen.

Die StVZO begrenzt die Fahrzeughöhe einschließlich Ladung auf maximal 4,0 m.

Fahrzeughöhe für alle Feuerwehrfahrzeuge ist auf 3,30 m festgelegt worden. Ausnahme bilden die Wechselladerfahrzeuge mit Abrollbehältern, die aber durchweg unter 4 m. liegen. Datei:Fahrzeughöhe

Fahrzeugbreite

Die Fahrzeugbreite ist die Breite über alles gemessen. Sie darf jedoch von Fahrtrichtungsanzeigern, Rückspiegeln, Begrenzungsleuchten u. ä. überragt werden.

Maximal zulässig ist nach StVZO ist eine Breite von 2,55 m (Bis Juli 1995: 2,50 m).

Bodenfreiheit

Die Bodenfreiheit ist der kleinste Abstand zwischen der Standebene und dem tiefsten Punkt des Fahrzeuges. Die Bodenfreiheit unter einer Achse wird durch die Höhe des Scheitelpunktes eines Kreisbogens bestimmt, der durch die Mitte der Auflagefläche der Räder einer Achse (bei Zwillingsbereifung der inneren Räder) geht und der die tiefste Stelle zwischen den Rädern berührt, wobei in den Kreisbogen kein Fahrzeugteil hineinragen darf. Von den möglichen Abständen vor, zwischen, hinter und unter den Achsen wird üblicherweise nur der kleinste angegeben. Die DIN 14502 Teil 2 fordert für Kraftfahrzeuge mit Straßenantrieb eine Bodenfreiheit von 100 mm. Bei allradgetriebenen Kraftfahrzeugen muss sie mindestens 200 mm betragen. Hiervon ausgenommen sind nur ELW 1 auf der Basis von PKW-Limousinen.

Datei:Bodenfreiheit

Rampenwinkel

Als Rampenwinkel bezeichnet man den Ergänzungswinkel ß des Winkels zwischen den Ebenen, die die statischen Rollradien der Vorder-und Hinterräder tangieren und einen Punkt an der Unterseite des Fahrzeuges berühren.

Für Feuerwehrfahrzeuge mit Straßenantrieb werden mindestens 12°, bei Allradantrieb mindestens 18°gefordert.

Datei:Rampenwinkel

Überhangwinkel

Der Überhangwinkel der Winkel zwischen der Standebene des Fahrzeuges und einer Ebene, die den Umfang der Reifen der äußersten Achse und den äußersten tiefsten Punkt des Fahrzeuges berührt.

Für Feuerwehrfahrzeuge werden allgemein folgende Überhangwinkel gefordert:

Straßenantrieb: 14° Allradantrieb: 23°

Ausnahmen sind Fahrzeuge auf Basis von PKW-Limousinen und bei Drehleitern(hinten 10°). Dabei dürfen jedoch Kennzeichenschild, Rückstrahler, Schäkelund Anhängekupplung in die Überhangwinkel hineinragen. Die Aufprotzeinrichtungder fahrbaren Schlauchhaspel darf bei Fahrzeugen mit Straßenantrieb den Überhangwinkel um 4°, bei Allradantrieb um 11°verringern. Der (hochklappbare) Unterfahrschutz von Wechselladerfahrzeugen darf ebenfalls hineinragen.

Datei:Überhangwinkel

Verschränkungsfreiheit

Die Verschränkungsfähigkeit ist das Maß, um welches ein Vorderrad angehoben werden kann, ohne dass eines der übrigen Räder von der Standfläche abhebt.

Für Feuerwehrfahrzeuge mit Allradantrieb wird eine Verschränkungsfähigkeit derart gefordert, dass ein gleichzeitiges Anheben eines Vorder-und des diagonalen Hinterrades um 200 mm möglich sein muss.

Datei:Verschränkung

Wendekreisdurchmesser

Der kleinste Wendekreisdurchmesser ist der Durchmesser des kleinsten zylindrischen Hüllkörpers, in dem das Fahrzeug eine Kreisfahrt bei größtem Lenkeinschlag durchführen kann.

Die Normen für Feuerwehrfahrzeuge fordern maximale kleinste Wendekreisdurchmesser zwischen 12 m (ELW 1) und 21 m (DLK 23-12, ELW 3).

Radstand

Geometrischer Abstand zwischen den Radmitten der Vorder-und Hinterräder, gemessen in mm. Durch den Radstand wird die „Wendigkeit“ eines Fahrzeuges bestimmt.

Datei:Radstand

Gewichtsangaben

Charakteristische Masse

Masse des einsatzbereiten Fahrzeuges, das den Mindestanforderungen der typspezifischen Norm entspricht einschließlich

  • Art und Umfang der mindest geforderten technischen Einrichtung und Beladung
  • Der Mannschaft
  • Gegebenenfalls dem Löschmittelvorrat
  • Zuzüglich einer Massenreserve von 3 % der charakteristischen Masse für Zusatzbeladung nach örtlichen Belangen des verwendeten Fahrgestells nicht übersteigen darf.

Die gegebenenfalls bestehende Differenz zwischen charakteristischer Masse und zulässiger Gesamtmasse des verwendeten Fahrgestelles kann für weitere Zusatzbeladung nach örtlichen Belangen genutzt werden.

Leergewicht

Gewicht des betriebsfertigen (dh. mit allen festangebrachten Teilen) Fahrzeug einschließlich Fahrer (75 kg).

Zulässiges Gesamtgewicht

Das zulässige Gesamtgewicht (im folgenden zGG abgekürzt) umfasst das Leergewicht zuzüglich der feuerwehrtechnischen Beladung (nach dem Normblatt) einschließlich der Löschmittel und Besatzung (75 kg je Mann + 15 kg persönliche Ausrüstung je Mann, aber ohne Fahrer) sowie der evtl. vorhandenen Gewichtsreserve.


Beladung

Die feuerwehrtechnische Beladung besteht grundsätzlich aus einer Standardbeladung und kann ergänzt werden durch eine Zusatzbeladung nach örtlichen Belangen, die im Rahmen der vorhandenen Raum-und Gewichtsreserve (min 3% des Beladegewichtes) mitgeführt werden kann.

Nachfolgende Zusammenstellungen sind zulässig und bei der Bestellung zu vereinbaren:

  1. Standardbeladung
  2. Standardbeladung mit Zusatzbeladung

Beispiele für die Zusatzbeladung nach örtlichen Belangen:

  • Technische Hilfeleistung
  • Tragkraftspritze TS 8/8
  • Gerätesatz: Wasserrettung oder Ölbeseitigung (beim RW 2)
  • Sonstige Geräte (unter Berücksichtigung von DIN 14502)

Typbezeichnung

Für die verschiedenen Arten und Größen der Feuerwehrfahrzeuge sind Typzeichen festgelegt. Ein Typzeichen setzt sich zusammen aus Kurzzeichen, Kennzahlen und gegebenenfalls Kennbuchstaben. Sie geben in der Regel die wichtigsten Leistungsmerkmale wieder.

Beispiele:

LF 20/16 Löschgruppenfahrzeug mit einer Feuerlöschkreiselpumpe (FP) 20/10 und einem Löschwasservorrat von 1600l.
DLK 23/12 Drehleiter mit Rettungskorb und einer Nennrettungshöhe von 23m, bei einer Nennausladung von 12m.
SW 2000 Schlauchwagen mit 2000m B-Schlauchmaterial.

Farbanstrich

Der Farbanstrich hat zwei Aufgaben zu erfüllen: Er soll vor äußeren Einwirkungen schützen und nicht zuletzt ein unverwechselbares Signalbild mit hoher Auffälligkeit im Straßenverkehr bewirken. Es müssen Anstrichstoffe verwendet werden, die der DIN 14502 entsprechen z.B. feuerrot RAL 3000 bzw. leuchtrot RAL 3024. [1]

Dachkennzeichnung (nach Runderlass des Innenministers NRW)

Die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) beschriften ihre Fahrzeuge auf dem Dach mit dem amtl. Kennzeichen. Die Schriftgröße ist mindestens 400 mm hoch. Durch diese Dachkennzeichnung ist bei Großschadensereignissen eine Erkennung aus der Luft möglich.

Datei:Dachbezeichnung

Warneinrichtungen

Die Feuerwehrfahrzeuge sind mit optischen (Kennleuchte für blaues Blinklicht) und akustischen Warneinrichtungen (Einsatzhorn, bzw. elektronische akustische Warneinrichtung, auch kombiniert mit Außensprecheranlage) zu versehen.

Technische Anforderungen

Soweit nicht weitergehende Anforderungen gestellt sind gelten die Bestimmungen der StVZO und die hierzu herausgegebenen Richtlinien. Fahrzeuge in schadstoffarmer Ausführung sind zu bevorzugen. Bei der Funktion von pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder elektronisch betriebenen Aggregaten und des Fahrzeugmotors, als Antrieb für die Feuerlöschkreiselpumpe, muss bei bestimmten Außentemperaturen ein Dauerbetrieb von mindestens 2 Stunden sichergestellt sein.

Fahrgestell

Für Feuerwehrfahrzeuge sind in der Regel handelsübliche Fahrgestelle oder Fahrzeuge zu verwenden. Bei Sonderfahrgestellen erfolgt eine Einzelabnahme durchden TÜV.

Antriebsart

Die Antriebsart muss den Festlegungen der Norm entsprechen.

Kategorie 1: straßenfähig:
Kraftfahrzeug, das üblicherweise zum Befahren von befestigten Straßen geeignet ist.

Kategorie 2: geländefähig:
Kraftfahrzeug, das zum Befahren aller Straßen und bedingt für Geländefahrten geeignet ist.

Kategorie 3: geländegängig:
Kraftfahrzeug, das zum Befahren aller Straßen und für Geländefahrten (Querfeldeinfahrten) geeignet ist.

Da der Begriff Allradantrieb für sich allein noch keine Aussage über die Verwendung der Fahrzeuge im Gelände zulässt, bedarf es hier noch einer weiteren Unterteilung bei Baumerkmalen und Bedingungen.

Die meisten allradangetriebenen Feuerwehrfahrzeuge sind geländefähig. Sie müssen in der Lage sein größere Steigungen anzufahren, ohne dass der Aufbau den Boden berührt und flache Gewässer mit festem Untergrund (Watfähigkeit) zu durchfahren. Die Verschränkungsfähigkeit beträgt mindestens 200 mm, hierbei müssen die Fahrzeuge voll einsatzfähig bleiben (d.h. getrennte Aufbauteile dürfen sich nicht berühren, ferner müssen sich alle Türen und Klappen einwandfrei betätigen lassen und die Funktion der Einbauten muss sichergestellt sein).

Motorleistung

Die gewichtsbezogene Motorleistung muss bei Feuerwehrfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 6000 kg 12 kW je 1000 kg Fahrzeuggewicht betragen. Für Fahrzeuge mit einem zGG < 6000 kg gelten mindest Beschleunigungswerte. Bei einigen Fahrzeugen ist die Motorleistung und die max. Höchstgeschwindigkeit im jeweiligen Normblatt festgelegt.

Kraftstoffbehälter

Der Kraftstoffbehälter von Feuerwehrfahrzeugen muss so gestaltet sein, dass er für min. 400 km Fahrstrecke ausreicht und mit Kanister leicht zu betanken ist.

Aufbau

Es werden Vorschriften z.B. über das Material des Aufbaues, die Funktionstüchtigkeit von Türen und Klappen sowie die Abmessungen der Innenräume gemacht. Der Geräteraumaufbau sollte geschlossen und die feuerwehrtechnische Beladung muss transportsicher gelagert sowie leicht und unfallfrei zu entnehmen sein. Fahrer-und Mannschaftsraum müssen eine räumliche Einheit bilden. Weiterhin gelten Mindestanforderungen an Tritthöhen bei mehrstufigen Auftritten zum Fahrer-und Mannschaftsraum.


Sonstige Ausstattung

Folgende Ausstattung muss vorhanden sein:

  • Schleppvorrichtung
  • selbsttätige Anhängerkupplung
  • Aufladesteckdose
  • Hauptscheinwerfer mit Halogenlicht
  • Rückfahrscheinwerfer
  • Nebelscheinwerfer
  • Nebelschlussleuchte.

Einrichtungen

Durch die feuerwehrtechnischen Einrichtungen wird der technische Einsatzwert entscheidend mitbestimmt.

Feuerwehrtechnische Einrichtungen

Feuerlöschkreiselpumpe

Die Feuerlöschkreiselpumpen (FP) sind für den Feuerwehreinsatz besonders gestaltet. Sie sind in der Regel festeingebaut und vom Nebenantrieb des Fahrzeugmotors über eine Gelenkwelle angetrieben. Bei Löschfahrzeugen haben diese einen A-Sauganschluss und mind. 2 Absperrbahre B-Druckabgänge.

Überwiegend sind sie als Heckeinbaupumpe in der Größe FP 10/15 und 10/20 eingebaut. Bei den nicht mehr genormten Fahrzeugen LF 8 und LF 16 TS sind sie als Frontvor-bzw. Fronteinbaupumpe eingebaut, hier wird auch wie beim TSF und TSF-W, eine Tragkraftspritze TS 8/8 eingeschoben.


Feuerlöschkreiselpumpen nach DIN EN 1028-1: Ausgabe November 2002

Feuerlöschkreiselpumpen mit Nennförderdrücken von 6 bar.

Kurzbezeichnung Nennförderdruck Nennförderstrom Grenzdruck Dynamischer Prüfdruck Schließdruck
PN

bar

QN

L/min

Palim

bar

Ppd

bar

PaO

bar

FPN 6 -500 6 500 11 16,5 6 bis 11



Feuerlöschkreiselpumpen mit Nennförderdrücken von 10 bar.

Kurzbezeichnung Nennförderdruck Nennförderstrom Grenzdruck Dynamischer Prüfdruck Schließdruck
PN

bar

QN

L/min

Palim

bar

Ppd

bar

PaO

bar

FPN 10 -750 10 750 17 22,5 10 bis 17
FPN 10-1000 10 1000 17 22,5 10 bis 17
FPN 10-1500 10 1500 17 22,5 10 bis 17
FPN 10-2000 10 2000 17 22,5 10 bis 17
FPN 10-3000 10 3000 17 22,5 10 bis 17
FPN 10-4000 10 4000 17 22,5 10 bis 17
FPN 10 -6000 10 6000 17 22,5 10 bis 17



Feuerlöschkreiselpumpen mit Nennförderdrücken von 15 bar.

Kurzbezeichnung Nennförderdruck Nennförderstrom Grenzdruck Dynamischer Prüfdruck Schließdruck
PN

bar

QN

L/min

Palim

bar

Ppd

bar

PaO

bar

FPN 15-1000 15 1000 20 25,5 15 bis 20
FPN 15-2000 15 2000 20 25,5 15 bis 20
FPN 15-3000 15 3000 20 25,5 15 bis 20



Feuerlöschkreiselpumpen mit Nennförderdrücken von 40 bar.

Kurzbezeichnung Nennförderdruck Nennförderstrom Grenzdruck Dynamischer Prüfdruck Schließdruck
PN

bar

QN

L/min

Palim

bar

Ppd

bar

PaO

bar

FPN 40-250 40 250 54,5 60 40 bis 54,5

Löschmittelbehälter

Bei den Löschmittelbehältern sind ein verwindungsfreier Einbau, eine Inspektionsöffnung sowie Schlingerwände eine allgemeine Vorschrift.

Der Löschwasserbehälter besteht aus verzinktem Stahlblech oder GFK und hat einen Wasserstandanzeiger. Der Schaummittelbehälter besteht aus nichtrostendem Stahl oder GFK. Eine Ablassvorrichtung mit D-Schlauch, ein Überlauf und ein Kälteschutz ist vorgeschrieben, die Größe des Schaummittelvorrat beträgt ca. 10 % vom Löschwasservorrat.


Datei:Löschmittelbehälter

Schnellangriffseinrichtung

formstabile Schnellangriffseinrichung

Der Schnellangriff oder "Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe" dient zur schnellen Aufnahme der Brandbekämpfung ohne vorher Schläuche zu verlegen und Verteiler zu setzen. Sein Nutzen beschränkt sich daher auf kleinere, übersichtlige Brände. Neben Schnellangriffen für Wasser/Schaum gibt es auch solche für Pulverlöschanlagen.

Es gibt zwei Bauausführungen:


Formstabile Ausführung

Die formstabile Schnellangriffseinrichtung Wasser besteht aus einer Schlauchhaspel mit Bremse, welche ständig an der Druckleitung der Pumpe angeschlossenen ist.

Sie muss so untergebracht sein, dass sich die Schlauchleitung leicht, d.h. durch einen Mann schnell nach einer Seite abziehen lässt. In der Regel ist die Schnellangriffseinrichtung auf der rechten Fahrzeugseite angeordnet und lässt sich nach beiden Seiten des Fahrzeugs (über eine Rolle) benutzen.

Bei ältern Tanklöschfahrzeugen der Größe TLF 8/18 oder TLF 8 W kann die Schnellangriffseinrichtung auch im Heck verbaut sein um bei der Brandbekämpfung in unwegsamen Gelände die Schnellangriffseinrichtung einfacher nach beiden Seiten ausziehen zu können.

Zulässige Schlauchdurchmesser und -Längen:

  • Wasser: Druckschlauch S 28 -30m oder DN 25 -50m
  • Hochdruck: DN 19-80m
  • Pulver: Druckschlauch S 32 -30m

Vorteile

  • sofort Einsatzbereit
  • muss nicht in seiner gesamten Länge entnommen werden

Nachteile

  • große Masse
  • hohes Eigengewicht des Schlauches
  • höhere Kosten beim Einbau gegenüber Faltschläuchen


Schnellangriff aus Faltschläuchen in Buchten

Mit der aktullen Normung der Löschgruppenfahrzeuge ist der Schnellangriff durch in Buchten gelagerte Faltschläuche nicht nur wieder zulässig, sondern auch primär empfohlen. Aufgrund seiner Bauform ist er nicht nur leichter sondern auch kompakter und bietet daher mehr Zuladungsmöglichkeiten weiterer Ausrüstung, bzw. eine generelle Einsparung von Gewicht.

Faltschlauch in Buchten als Schnellangriff (unten) eines TSF-W mit dazugehörigem Abgang der FP mit Storz-C-Kuppliung (oben rechts)

Vorteile

  • geringer Platzbedarf und geringes Gewicht
  • geringes Eigengewicht des Schlauches
  • Schläuche können auch im klassischen Aufbau Löschangriff genutzt werden
  • günstiger im Einbau

Nachteile

  • muss komplett ausgelegt/entnommen werden
  • darf während des Transportes nicht fest an der Feuerlöschkreiselpumpe angekuppelt sein (Gefahr von unabsichtlicher Füllung und folgend "Sprengung" des Geräteraumes)


Allgemeine Hinweise Beim Schnellangriff für das Löschmittel Pulver muss eine Möglichkeit für die Ableitung elektrostatischer Aufladung vorhanden sein. Auf eine Verriegelung an den Kupplungen, zur Sicherheit bei Drallentstehung, ist zu achten.

Schaum-Wasserwefer

Beim Schaum/Wasserwerfer des TLF 24/50 muss eine Zumischeinrichtung angebracht sein. Der Schwenkbereich in der horizontalen Richtung beträgt min. 120° nach beiden Seiten, in der vertikalen Richtung sind 15°nach unten sowie 60°nach oben möglich. Es dürfen keine Reaktionsbewegungen im Betrieb auftreten und in der Ruhestellung muss diese Vorrichtung verriegelbar sein.

Datei:Schaum-Wasserwerfer

Technische Einrichtungen

Der Betrieb aller nachfolgend genannten technischen Einrichtungen für z.B. Rüst-, Gerätewagen und dem HLF 20/16 muss, soweit vorhanden, einzeln oder gleichzeitig möglich sein.

Zugeinrichtung

Die maschinell angetriebene Zugeinrichtungen müssen DIN 14584 entsprechen und nach vorn und/oder nach hinten eingesetzt werden können. Bei gleichzeitigem Einsatz der Zugeinrichtung mit anderen Einrichtungen muss diese mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten gefahren werden können und auch unter Last umsteuerbar sein.

Generator

Der festeingebaute Generator für Dreh-und Wechselstrom muss VDE 0875 entsprechen. Er ist gegen Überlast geschützt, nahentstört und wartungsarm. Der Einbau des Generators ist mit einem Schaltschrank zu verbinden und beides ist mit entsprechender Schutzart zu sichern. Die Leistung des festeingebauten Generator beträgt 15-20 kVA, beim tragbaren (neueren) Generator 8 kVA.

Lichtmast

Beim eingebauten, ständig elektrisch angeschlossenem Lichtmast muss die unterste Lichtpunkthöhe im Betrieb mindestens 5,5 m (in der Regel 7m) über der Fahrzeugstandfläche liegen. Die Flutlichtstrahler haben eine Leistung von bis zu 2 mal 1500 Watt.

Datei:LF mit Lichtmast

LF 24 mit fest eingebautem Stromerzeuger 20 kvA, Feuerlöschkreiselpumpe FP 24/8. Zugeinrichtung 50kN, fest angebautem Lichtmast mit einer Lichtpunkthöhe von 5,5m mit 2 Halogenscheinwerfern je 1000 W.

Kraftfahrzeug-Gruppen

TODO: Organigramm KFZ-Gruppen


Nach ihrer hauptsächlichen Verwendung sind Feuerwehrfahrzeuge in folgende Gruppen zu unterteilen und nachfolgend definiert.

Feuerwehrfahrzeuge

Kraftfahrzeug, das zur Bekämpfung von Bränden, zur Durchführung technischer Hilfeleistung und / oder für Rettungseinsätze benutzt wird [DIN EN 1846-1:1998-02]

==Einsatzleitfahrzeuge==
ELW 1 auf VW T5 GP, Bj. 2012
ELW 2 auf MAN 8.163 LLC, Bj. 2000

Einsatzleitfahrzeug: Feuerwehrfahrzeug, ausgestattet mit Kommunikationsmitteln und anderer Ausrüstung zur Führung taktischer Einheiten [ DIN EN 1846-1:199802]

ELW 1 (DIN 14507-2)
ELW 2 (DIN 14507-3)
KdoW (DIN 14507-5)


Löschfahrzeuge

Löschfahrzeug: Feuerwehrfahrzeug, das mit Feuerlöschpumpe nach prEN 1028-1 und prEN 1028-2 und im Regelfall mit einem Wasserbehälter und anderen zusätzlichen Geräten für die Brandbekämpfung ausgerüstet ist. [DIN EN 1846-1:1998-02]

Kleinlöschfahrzeug: Das Kleinlöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe, ausgestattet mit einer Tragkraftspritze PFPN10-1000 (vormals TS 8/8) und einem Löschwasserbehälter von 500 L Inhahlt. Es ist vergleichbar mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser TSF-W, aber mit einer geringeren zulässigen Gesamtmasse von max. 4,75t. Das Fahrzeug war ursprünglich als Reaktion auf die Umstellung der Führerscheinklassen (Klasse B = max. 3,5t zGM) gedacht. Es war zum damaligen Zeitpunkt mit einer PFPN 6-750 und einer weniger umfassenden feuerwehrtechnischen Beladung ausgestattet. Es war nicht als selbstständige taktische Einheit gedacht. Nach Einführung des "Feuerwehrführerscheines" bis 4,75t passte man die Norm an.

Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5).

KLF (DIN 14530-24)

Tragkraftspritzenfahrzeug: Ein Tragkraftspritzenfahrzeug ist ein Löschfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe mit einer Tragkraftspritze PFPN10-1000 (vormals TS 8/8). Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5).

TSF auf Kastenwagenbasis
Als Varianten sind sowohl Fahrzeuge auf Kastenwagenbasis verbreitet als auch mit (abgesetztem) Gerätekoffer.
TSF (DIN 14530-16)
TSF-W (DIN 14530-17)

Löschgruppenfahrzeug: Ein Löschgruppenfahrzeug ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Es kann zusätzlich mit einer Tragkraftspritze ausgerüstet sein. Hilfeleistungslöschfahrzeuge sind Löschgruppenfahrzeuge mit einer besonderen Zusatzbeladung zur technischen Hilfeleistung (Rüstsatz). Die Bezeichnung HLF findet sich seit 2002 in den Normen.

Die Besatzung besteht aus einer Gruppe (1/8)
LF 16-TS auf IVECO Magirus 90-16 AW, Bj. 1989

Aktuell genormte Löschgruppenfahrzeuge

(H)LF 10 (siehe DIN 14530-5) ehemals LF 10/6
(H)LF 20 (siehe DIN 14530-11) ehemals (H)LF 20/16
LF KatS (siehe DIN 14530-8) ehemals LF 16-TS


Ehemals genormte Löschgruppenfahrzeuge

LF 8/6 (siehe DIN 14530-5) 1991-2002
LF 16/12 (siehe DIN 14530-11) 1991-2002
LF 16-TS (siehe DIN 14530-8) 1990-2002
LF 24 (siehe DIN 14530-10, Vornorm) 1981-1991

Datei:LF 20


Tanklöschfahrzeug: Ein Tanklöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und/oder anderen löschtechnischen Einrichtungen, einer feuerwehrtechnischen Beladung und fest eingebauten Löschmittelbehältern. TLF dienen vornehmlich zum Löschwassertransport oder Vortragen einen Löschangriffes. Das TLF 2000 ist für die Brandbekämpfung von Flächen- oder Waldbränden optimiert.

Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2).

Aktuell genormte Tanklöschfahrzeuge

TLF 2000 (DIN 14530-18) ehemals TLF 8/18
TLF 3000 (DIN 14530-22) ehemals TLF 16/24-Tr
(P)TLF 4000 (DIN 14530-21) ehemals TLF 20/40(-SL)

Ehemals genormte Tanklöschfahrzeuge

TLF 8/18 (DIN 14530-18) 1976-1991
TLF 16/24-Tr (DIN 14530-22) 1991-2002
TLF 16/25 (DIN 14530-20) 1981-2002
TLF 24/50 (DIN 14530-21) 1978-2002
TLF 20/40(-SL) (DIN 14530-21) 2002-2012

Datei:TLF 4000


Sonstige Löschfahrzeuge

Vorauslöschfahrzeug VLF

Vorauslöschfahrzeug VLF 10/10

Vorauslöschfahrzeuge sind nach Norm nicht vorgesehen. Aufgrund örtlicher Besonderheiten oder der gestiegenen Verkehrsdichte beschafften und beschaffen einige Feuerwehren Vorauslöschfahrzeuge. Die Berufsfeuerwehr Köln beschaffte beispielsweise 1991 ein Vorauslöschfahrzeug für den Bereich der Innenstadt. VLF zeichnen sich meist durch kompaktere Abmessungen und einer geringeren Masse aus. Sie dienen in der Regel zur Durchführung eines ersten Löschangriffes bis zum Eintreffen weiterer Einheiten.

Hubrettungsfahrzeuge

Hubrettungsfahrzeug: Feuerwehrfahrzeug; ausgerüstet mit einer Drehleiter oder einer Hubarbeitsbühne. [DIN EN 1846-1:1998-02]
ANMERKUNG Sicherheitseinrichtungen siehe DIN


Drehleiter: Ausschiebbare/r Konstruktion (Aufbau) in Form einer Leiter, mit oder ohne Rettungskorb. Sie ist auf dem Untergestellt schwenkbar montiert. [DIN EN 1846-1:1998-02]


Drehleitern werden unterteilt:

Automatikdrehleiter: Hubrettungsfahrzeug mit einem Ausleger in Form einer Leiter mit oder ohne Korb, bei dem der Hubrettungssatz auf einem selbstfahrenden Fahrgestellt befestigt ist.


ANMERKUNG Ein Motor liefert die für die gesamte Bedienung der Automatikdrehleiter notwendige Energie, und die Einsatzbewegungen können gleichzeitig ausgeführt werden (Aufrichten/Senken, Ausfahren/Einfahren, Drehen rechts/links). Bei der Drehbewegung rechts/links gibt es keine Winkelbegrenzung. [E DIN EN xxx:2001-]

DLK 12-9 (DIN 14701-02)
DLK 18-12 (DIN 14701-02)
DLK 23-12 (DIN 14701-02)

Datei:DL 18/12
Datei:DLK 23/12 mit Korb

Halbautomatische Drehleiter: Hubrettungsfahrzeug mit einem Ausleger in Form einer Leiter mit oder ohne Korb, bei dem der Hubrettungssatz auf einem selbstfahrenden Fahrgestell befestigt ist.

ANMERKUNG Ein Motor liefert die für die gesamte Bedienung der halbautomatischen Drehleiter notwendige Energie, und die Einsatzbewegungen können nicht gleichzeitig ausgeführt werden (Aufrichten/Senken, Ausfahren/Einfahren, Drehen rechts / links). Die Einsatzgeschwindigkeit jeder dieser genannten Bewegungen ist durch die in dieser Norm festgelegten Einsatzzeiten begrenzt und beeinflusst. Zusammen mit den nicht gleichzeitigen zum sicheren Betrieb des Fahrzeugs bei. Bei der Drehbewegung rechts/links gibt es keine Winkelbegrenzung. [E DIN EN xxx:2001-]

Hubarbeitsbühne: Ausschiebbare(r) Konstruktion (Aufbau) mit Rettungskorb, bestehend aus einem oder mehreren starren oder teleskopierbaren, gelenkartigen oder scherenartigen Mechanismen oder einer Kombination dieser Möglichkeiten in Form von Auslegern und/oder Leitern. Die Hubeinrichtung darf schwenkbar auf dem Untergestell montiert sein (nach 3.2 und 3.3 von pfEN 1777:1984). [DIN EN 1846-1:1998-02]

Drehleiter mit Handbetrieb

Eine Drehleiter mit Handantrieb ist ein Feuerwehrfahrzeug (kein Hubrettungsfahrzeug), das vorrangig zum Retten von Menschen aus Notlagen dient. Es findet ferner auch für technische Hilfeleistung und zur Brandbekämpfung Verwendung. Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2)

DL 16 – 4 (siehe DIN 14702)


Datei:DL Handantrieb

Rüst-und Gerätefahrzeuge

Rüst-und Gerätefahrzeug: Feuerwehrfahrzeug, das z.B. für die Durchführung folgender technischer Hilfeleistungseinsätze ausgerüstet ist :

  • Suchen und Retten von Personen;
  • Beseitigung von Unfallfolgen;
  • Gewaltsames Öffnen;
  • Tierrettung.

[DIN EN 1846-1:1998-02]


Rüstwagen

Ein Rüstwagen ist ein Feuerwehrfahrzeug mit Allradantrieb, das zur technischen Hilfeleistung eingesetzt wird.
Rüstwagen auf MAN LE 14.280, Bj. 2007

Fest eingebaut und vom Fahrzeugmotor angetrieben ist eine Zugeinrichtung mit maschinellem Antrieb. Der Rüstwagen hat eine feuerwehrtechnische Beladung und kann einen eingebauten oder angebauten Lichtmast und einen eingebauten Generator haben.

Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2). [DIN 145551:1989-05]

ANMERKUNG Typen und technische Einrichtungen siehe DIN 14555-1.

RW (siehe DIN 14555)



Gerätewagen

Ein Gerätewagen ist Feuerwehrfahrzeug, das zum Bereitstellen von Geräten für technische Hilfeleistung eingesetzt wird. Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1/2) oder (1/1).

ANMERKUNG Typen und technische Einrichtungen siehe DIN 14555-1,

GW-Li Gerätewagen Licht
GW-W Gerätewagen Wasserrettung
GW-A Gerätewagen Atemschutz


Datei:GW-A

Gerätefahrzeug Gefahrgut

Feuerwehrfahrzeug mit einer Ausrüstung zum Schutz von Eigentum und zur Begrenzung von Schäden für die Umwelt, z.B. bei:

  • Gefahr einer Umweltverschmutzung;
  • Chemischer Gefahr;
  • Gefahr durch radioaktive Stoffe;
  • biologischer Gefahr
  • Bergung. [DIN EN 17846-1:1998-02]


ANMERKUNG Allgemeine Anforderungen siehe DIN 14555-1

GW-G1 (siehe DIN 14555-14)
GW-G2 (siehe DIN 14555-13)
GW-G3 (siehe DIN 14555-12)
GW-Dekon Gerätewagen Dekontamination
GW-Mess Gerätewagen Messtechnik
ErkTrKW Erkundungstruppkraftwagen


Datei:GW-Dekon

Nachschubfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeug zur Beförderung von Ausrüstung, Löschmittel und sonstigen Gütern zur Versorgung einer eingesetzten Einheit. [DIN EN 1846-1:1998-02]

SW 2000-Tr (siehe DIN 14565)
GW-Nachschub
Mehrzweckfahrzeug MZF


Datei:SW

Sonderlöschfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeug mit für die Brandbekämpfung spezieller Ausrüstung mit oder ohne speziellem Löschmittel. [DIN EN 1846-1:1998-02]


Trockentanklöschfahrzeug Tro TLF
Trockenlöschfahrzeug Tro LF


Datei:Tro

Krankenkraftwagen der Feuerwehr

Ein Kraftfahrzeug, das den Anforderungen von prEN 1789 entspricht, von Feuerwehrpersonal betrieben wird und für die Versorgung und den Transport von Patienten konstruiert ist. Es darf auch andere Einrichtungen für den speziellen Gebrauch durch die Feuerwehr einschließen. [DIN EN 1846-1;1998-02]
ANMERKUNG Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung siehe DIN EN 1789.
Ihre Besatzung besteht aus Personal im Rettungsdienst und gegebenenfalls einem Notarzt.

RTW (siehe E DIN 75080)
KTW (siehe E DIN 75080)
NAW
NEF (siehe DIN 75079)
Großraum-Krankentransportwagen


Datei:RTW
Datei:KTW

Mannschaftstransportfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeug, geeignet zur Beförderung von Feuerwehrpersonal und dessen persönlicher Ausrüstung. [DIN EN 1846-1:1998-02]

MTF
Datei:MTF

Sonstige spezielle Kraftfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeug, konstruiert für Sonder-oder Spezialaufgaben, z.B.:

  • Einsatz im Zusammenhang mit Luftfahrzeugen;
  • Einsatz auf oder unter Wasser;
  • Einsatz im Zusammenhang mit Schienenfahrzeugen. [DIN EN 1846-1:1998-02]


Feuerwehrkran

Ein Feuerwehrkran ist ein Kraftfahrzeug mit zusätzlicher feuerwehrtechnischer Ausstattung. Er dient zum Bewegen schwerer Lasten beim Retten von Menschen und bei technischer Hilfeleistung. Die Besatzung besteht aus mindestens einem Trupp (1/1).
ANMERKUNG Siehe auch Pflichtenheft „Feuerwehrkran“ der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF)

FwK
Datei:FwK

Feuerwehrboot

Ein Feuerwehrboot ist ein Wasserfahrzeug der Feuerwehr. Es dient zu Rettungseinsätzen, zur Brandbekämpfung und zu technischen Hilfeleistungen auf oder an Gewässern.

RTB 1 (siehe E DIN 14961)
RTB 2 (siehe E DIN 14961)
MZB (siehe E DIN 14961)
Ambulanzboot
Löschboot


Datei:Rettungsboot

Wechselaufbauten

Besonders gestalteter Behälter, der von einem geeigneten Fahrzeug einfach auf- und abgesetzt werden kann. [DIN EN 1846-1:1998-02]

ANMERKUNG Anforderungen an Wechselladerfahrzeuge mit Abrollbehältern (Wechselaufbau) siehe DIN 14505.

Abrollbehälter (Wechselaufbau) für z.B.:

  • Atemschutz
  • Einsatzleitung
  • Dekontamination
  • Gefahrgut
  • Gewässerschutz
  • Tank
  • Löschmittel
  • Öl
  • Rüstmaterial
  • Schaummittel
  • Schläuche


Datei:WLF

Anhängerfahrzeuge

Nicht selbstfahrendes Straßenfahrzeug, das nach seiner Bauart dazu bestimmt ist, von einem Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden und für den Transport von Personen und Gütern verwendet wird; Sattelanhänger sind in dieser Kategorie eingeschlossen. [ISO 3833:1977,3.2]

ANMERKUNG 1 siehe auch DIN 70010.
ANMERKUNG 2 Allgemeine Anforderungen an einachsige Feuerwehranhänger siehe DIN 14503.
ANMERKUNG 3 Personentransport auf Anhängerfahrzeugen ist in Deutschland nicht zulässig.
SWA Anhänger mit Schaum-Wasserwerfer (siehe DIN 14521)
AL 16-4 Anhängeleiter (siehe DIN 14703)
TSA Tragkraftspritzen-Anhänger

Datei:Anhänger mit Wasserwerfer
Datei:Anhängeleiter


Feuerwehranhänger ( FwA ) für:

  • Licht
  • Öl
  • Pulver
  • Rettungsboot
  • Schlauch


Datei:FwA

Beispiele einer Europäischen Normausschreibung

Beispiel 1 : Feuerlöschfahrzeug

Bezeichnung eines Tanklöschfahrzeuges nach EN 1846-1 mit der Kraftfahrzeug Gewichtsklasse mittel (M), der Kraftfahrzeug-Kategorie 1: straßenfähig, einer Sitzplatzkapazität für die Mannschaft von 6 Personen, einer Löschwasserkapazität von 800 l einer Leistung der eingebauten Feuerlöschpumpe von 10 bar/2000 l/min und einem elektrischen Generator ( 1 )


Datei:Erklärung Bezeichnung Löschfahrzeuge

Beispiel 2 : Hubrettungsfahrzeug

Bezeichnung einer Drehleiter nach EN 1846-1 mit der Kraftfahrzeug Gewichtsklasse mittel (M), der Kraftfahrzeug-Kategorie 1: straßenfähig, einer Sitzplatzkapazität für die Mannschaft von 3 Personen, einem Arbeitsbereich mit einer Nenn-Rettungshöhe von 30 m und einer Nenn-Ausladung von 10 m, einer eingebauten Feuerlöschpumpe (1) und einem Korb (1) :


Drehleiter EN1846-1 M – 1 – 3 –30/10 –1 –1

Datei:Erklärung Bezeichnung DL

Feuerwehrtechnische Beladung

Beladelisten

Die in der Normung festgesetzte feuerwehrtechnische Beladung wird in 9 Gruppen eingeteilt und in Beladelisten aufgeführt.

Beispiele für die feuerwehrtechnischen Beladung

Gruppe 1
Schutzkleidung und Schutzgerät
Warnkleidung,
Wärmeschutzkleidung,
Atemschutzgeräte
Gruppe 2
Löschgeräte
tragbare Feuerlöscher,
Kübelspritze,
Schaumlöschgeräte
Gruppe 3
Schläuche, Armaturen und Zubehör
Druck-und Saugschläuche,
Armaturen, Strahlrohre,
Schaumstrahlrohre, Zubehör
Gruppe 4
Rettungsgeräte
Tragbare Leitern,
Sprungrettungsgerät,
Sonstiges Rettungsgerät
Gruppe 5
Sanitäts-und Wiederbelebungsgerät
Tragen,
Sanitätsgerät,
Wiederbelebungsgerät
Gruppe 6
Beleuchtungs-, Signal und Fernmeldegerät
Beleuchtungsgerät,
Leitungen und Zubehör,
Signalgerät, Warngerät,
Drahtgebundenes Fernmeldegerät und Zubehör,
Drahtloses Fernmeldegerät und Zubehör
Gruppe 7
Arbeitsgerät
Hebezeuge,
Seile, Leinen und Anschlagsmittel,
Pumpen, Stromerzeuger,
Motorbetriebenes Arbeitsgerät,
Zubehör
Gruppe 8
Handwerkszeug und Meßgerät
Werkzeugtaschen, -kästen,
Brechwerkzeug,
Meß-und Warngerät für Gase und Dämpfe
Gruppe 9
Sondergerät
Fahrzeugzusatzgerät,
Gerätesatz Öl,
Gerätesatz Säure,
Gerätesatz Strahlenschutz,
Sonstiges Gerät

Beladepläne

Beladepläne legen für die meisten Fahrzeugtypen fest an welcher Stelle im, auf, unter und am Fahrzeug die Geräte unterzubringen sind.
Datei:Beladeskizze

Gerätraum Rückseite

Möglichkeiten der Lagerung der feuerwehrtechnischen Beladung:

  • im Fahrerraum -F
  • im Mannschaftsraum -M
  • in den Sitzkästen -S
  • in den Geräteräumen -G
  • auf Trittbrettern -T
  • unter dem Aufbau -U
  • im Geräteraum-Rückseite -GR
  • auf der Rückseite -R
  • auf dem Dach -D

Technische Daten

Löschfahrzeuge nach DIN 14530

Fahrzeug TSF TSF W LF 10 / 6 LF 20 / 16
[Bild:TSF] [Bild:TSF-W] [Bild:LF10/6] [Bild:LF20/16]
zul Ges. Gew. 3,5 t 5,5 t 7,5 t / 9 t 13,5 t
Besatzung 1 / 5 1 / 5 1 / 8 1 / 8
Antrieb Straße Straße Str. / Allrad Allrad
Haken-/Klappleiter - - - 1` / 1 `
Schiebleiter - - 1 * 1
Steckleiter 2 Teile 4 Teile 4 Teile 4 Teile
Sprungpolster - - 1 1
Rettungstuch - - 1 1
Krankentrage - - 1 1
C-Druckschläuche 10 8 10 10
B-Druckschläuche 8 8 12 12
DM-Strahlrohr 1 1 1 1
CM-Strahlrohr 3 3 4 4
BM-Strahlrohr 1 1 1 2
Löschwasservorrat - 500 l. 600 – 1000 l. 1200-1600 l.
Schaumbildnervorrat 40 l. 40 l. 120 l. 120 l.
Schnellangriff - 50 m. DN 25
o. S28 30m
50 m. DN 25
o. S28 30m
30 m. S 28
50 m. DN25
Zumischer Z 2 Z 2 Z 4 Z 4
Schaumrohr S 2 / M 2 S 2 / M 2 S 4 / M 4 S 4 / M 4
Feuerlöscher PG 6/H PG 6/H PG 6/h PG 12/H
Atemschutzgerät 4 PA 4 PA 4 PA 4 PA
Wärmeschutzkleidung 2 x Form II 2 x Form II 2 x Form II 2 x Form II
Technische Hilfeleistung
Stromerzeuger - - 5 kVA * 5 kVA
1000 Watt Strahler - - 2* 2
- - 1* 1
Tauchpumpe - - 1* 1
Motorsäge 1 1 1 1
Hydr. Schneidgerät - - S 90 E* S 90 E
Hydr. Spreizer - - SP 30 E* SP 30/45 E*
Luftheber - - - LH 30S
Satz Rettungszylinder - - - 1
Gasmeßgerät - - - 1

[2]


          1. Einfügen Tabelle "zurückgezogen"

Tanklöschfahrzeuge nach DIN 14530

Fahrzeug TLF 16/24 Tr TLF 16/25 TLF 24 / 50
[Bild:TLF16/24-Tr] [Bild:TLF16/25] [Bild:TLF24/50]
zul Ges. Gew. 10,5t 12 t 17 t
Besatzung 1 / 2 1 / 5 1 / 2
Antrieb Allrad Str. / Allrad Str. / Allrad
Haken-/Klappleiter - - -
Schiebleiter - - -
Steckleiter 4 Teile 4 Teile 2 Teile
Sprungpolster - - -
Rettungstuch - - -
Krankentrage 1‘ 1‘
C-Druckschläuche 6 7 3
B-Druckschläuche 4 6 6
DM-Strahlrohr - 1 -
CM-Strahlrohr 3 3 3
BM-Strahlrohr 1 1 1
Löschwasservorrat 2400 l. Min. 2400 l 4800 l
Pulvervorrat - - -
Schaumbildnervorrat 60 l. 120 l. 500 l
Schnellangriff S 28 (30m) o.
DN 25 (50m)
S 28 (30m) o.
DN 25 (50m)
S 28 (30m) o.
DN 25 (50m)
Zumischer Z 4 Z 4 Z 4 +2 x Z 8
Schaumrohr S 4 / M 4 S 4 / M 4 S 4 / M 4 / 2x S 8
Feuerlöscher PG 12/H PG 12/H PG 12/H
Atemschutzgerät 2 PA 4 PA 2 PA
Wärmeschutzkleidung 2 x Form II 2 x Form II 2 x Form II

[3]

TLF 24 / 50 bei Gewichts und Raumreserve : Monitor tragbar 1600 l/min, Motorsäge, Trennschleifer

Rüstwagen nach DIN 14555

Fahrzeug RW
[Bild:RW]
zul Ges. Gew. 14 t
Besatzung 1 / 2
Antrieb Allrad
Nennzugkraft-Zugeinrichtung 50 kN oder 80 kN
Zweiter Festpunkt Muss vorhanden sein
Generator eingebaut 22-30 kVA
Generator tragbar > 11 kVA
Mehrzweckzug Z 32
Lichtmast ständig angeschlossen,
seitlich um 180° drehbar,<
um 40° nach oben/unten neigbar
Mit 2 x 1000 W
Rollen (einfach) 1 x 30 kN klappbar, 1 x 100 kN
1000 Watt Strahler 2
Motorsäge 1
Trennschleifer 1
Hebesatz H 2
Hydr. Schneidgerät S 150 E / S 90 H
Hydr. Spreizer SP 30 E / SP 45 E
Rettungszylinder SRZ 540 / 1500
Be-und Entlüftungsgerät 1
Satz Hebebekissensyteme 500 kN und 200 kN, nach Entwurf DIN EN


Quellennachweis :

-Schott/Ritter: Feuerwehr-Grundlehrgang FwDv 2/2 Wenzel-Verlag, Am Krekel 47, 35039 Marburg

-Veröffentlichungen im Brandschutz W.Kohlhammer GmbH, Fachverlag für Feuerwehr und Brandschutz, 70565 Stuttgart

-DIN Deutsches Institut für Normung e.V. Berlin Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin

-Neuerungen im Normwesen der Feuerwehrfahrzeuge Ltd. BD Fischer, BF Solingen

-Bilder ( 1000 Cliparts zum Thema Feuerwehr ) Andreas Lochmeier

Südstr. 6, CH-8570 Weinfelden
  1. RAL bedeutet Ausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung als dem zentralen Organ der deutschen Wirtschaft
  2. auf Wunsch des Bestellers; * nur bei Zusatzbeladung techn. Hilfeleistung
  3. auf Wunsch des Bestellers; * nur bei Zusatzbeladung techn. Hilfeleistung